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Aug 222012
 
Ring frei für die erste Runde von VorOrtKoster! Diesmal vor Ort in Oberschöneweide.
Zugegeben, Schöneweide findet sich nur selten auf der to-do Liste von Touristen in Berlin.
VorOrtKoster Caro hat sich dennoch als Versuchskaninchen für euch nach Oberschweineöde begeben, wie Berliner es auch „liebevoll“ nennen.
 

Die Kampftruppe bei der Lagebesprechung

Ehrlich gesagt, es war alles andere als öde. Nur Schwein gab´s nicht, auch kein Kaninchen. Stattdessen wurden Spaghetti in Kräutersoße mit Scampi serviert.

Ich könnte euch noch ewig vorschwärmen, wie lecker das Essen und wie toll die Leute waren.  Allerdings glaube ich, ihr habt noch was Besseres zu tun, als Kochblogs zu lesen, deren Existenz nur einer Gruppe verfressener Studenten zu verdanken ist.

Im Übrigen sind bei diesem Treffen die meisten Verrückten dabei, denen ihr diesen Blog zu verdanken habt: Anna (die freundlicherweise ihren Freund Rihards mitgebracht hat, damit auch alle selbst auferlegten Spielregeln eingehalten werden), Nico (der todesmutig seine Küche zur Verfügung gestellt hat und als Gegenleistung die Befehlsgewalt über den Küchentrupp erhalten hat). Und natürlich mir, Caro, der die leidliche Aufgabe zugefallen ist, das ganze Erlebnis für die Nachwelt niederzuschreiben.

Jetzt kommt der komplizierte Teil: Ich soll was über die Emotionen des Abends schreiben. Wo fang ich an? Wir hatten Spaß. Richtig Spaß. Soviel Spaß, dass Nico das nächste Mal wieder den Küchenchef mimt! Das

Die Schokotafelrunde befindet sich mitten in der Küchenschlacht! Küchenkönig Nico versucht, Herr über das Chaos zu werden .

ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Und auch wenn wir (noch) kein Geschirr kaputt gemacht haben, kann ich mit großer Sicherheit sagen, dass keiner von uns mehr alle Tassen im Schrank hat. Oder wie bezeichnet man sonst Menschen, die beim Anblick von basilikumgrünen Händen liebevoll fragen: „Na, möchtest du nach Hause telefonieren?“. An dieser Stelle möchte ich übrigens anmerken, dass bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Alkohol geflossen war. Der kam erst gegen Ende in Form von Cognac aus einer   edelanmutenden Karaffe in die Pfanne getröpfelt. (Ich muss  irgendwie grade an meine Oma denken, die ihren Aldicognac immer in die teurere Verpackungen umgefüllt hat, wenn Gäste  kamen… )

Und wo wir grade beim Thema wären: Als Nachtisch gab es superleckere Cocktails. Ist uns doch egal, dass man das in keinem Nachschlagewerk der Welt als Dessert wiederfinden kann!  Das Versuchskaninchen kann euch nur raten: Unbedingt mal selber ausprobieren. So lecker kann simpel sein.

Per lettischer Wunderzutat zum perfekten Deutschlandcocktail. Bei der nächsten WM wird der schwarze “Balsam” das neue Szenegetränk!

Die getesteten Rezepte findet ihr ab sofort auch bei uns!

Und da jeder gute redaktionelle Beitrag ja irgendwo einen Mehrwert enthalten soll, zum Abschluss noch eine von mir gewonnene Weißheit:Um beim Kochen Bindungen zu schaffen, braucht es keine Mehlschwitze. Gemeinsam in der Küchenschlacht schwitzen schweißt zusammen!

In diesem Sinne verabschiede ich mich für´s Erste von euch, und möchte mich nochmal ganz herzlich bei allen bedanken, die mir in dieser ersten Schlacht als treue Ritter der Schokotafelrunde beigestanden haben

 

Als Dank für seine tapfere Leistung wird Nico zum Ehrenmitglied der Schokotafelrunde ernannt.

 

 
 
Euch gefällt die Idee, mit netten Leuten in fremden Wohnzimmern zu dinnieren? Ihr wollt selbst einmal Gastgeber von VorOrtKoster sein? Dann schreibt uns einfach an folgende E-Mailadresse: carolinekrueger12@gmail.com 
 
 
 
 

Anna probt schon mal für dei Rolle des Versuchskaninchens.

 
 Posted by at 21:34
Aug 192012
 

Das erste VOK-Event ist geschafft!

Historischer Teller! Allererstes Produkt der VorOrtKoster.

 

 

 

 

 

 

 

Seid gespannt, welche Geschichte sich dahinter verbirgt und verfolgt uns auch auf Twitter und facebook durch die Berliner Küchen!

 

 Posted by at 19:35
Aug 192012
 

Zwei Sachen vorneweg:

Erstens: Wie kann es sein, dass ich in einer Großstadt lebe und trotzdem andauernd Menschen treffe, die zwar seit Jahren hier wohnen und dennoch niemanden gefunden haben, mit dem man abends freiwillig weggeht. Oder eben kocht…

Zweitens: Ich koche zwar gerne, aber auf Dauer ist es sehr ermüdend, immer mit großen Plänen in den Supermarkt zu stiefeln und am Ende doch nur Nudeln mit Soße im Topf zu erhitzen, weil sich der Aufwand für einen alleine dann eben doch nur selten rentiert.

Aus lauter Verzweiflung war ich kurz davor, mich beim Perfekten Dinner zu bewerben…

 

Diesen beiden Tatsachen (und dem Umstand, dass ich dringend ein Thema für meine Abschlussarbeit gebraucht habe), verdankt ihr diesen Blog.

 Posted by at 19:17